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FTD: Je langweiliger, desto besser

Artikel der Financial Times Deutschland – „Je langweiliger, desto besser“, 4.10.2010

In Ihrer Immobilien-Beilage zur Expo Real gibt die Financial Times einen Überblick zum Markt für geschlossene Immobilienfonds. Dort heißt es zu Wohnimmobilien-Fonds:

„Wohnungen galten als kleinteilig und renditeschwach. Dass sie nicht von der Bonität weniger Mieter abhängig sind, macht sie jetzt trotz der wenig berauschenden Renditeaussichten so attraktiv. Einige Anbieter bringen gar Blind-Pools auf den Markt, bei denen die Gebäude noch nicht feststehen.“

Im Hinblick auf der gewerblichen Markt wird Scope zitiert:

„In allen Regionen wird das Thema Green Building immer wichtiger. Gebäude ohne Nachhaltigkeitsstandards werden künftig einen Wettbewerbsnachteil haben.“

Financial Times vom 4.10.2010

Autor: Renate Daum
Link: Financial Times Deutschland – „Je langweiliger desto besser“ [4.10.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh

FTD: Grün Farbe des Jahres bei geschlossenen Immobilienfonds

Artikel der Financial Times Deutschland – „Gebäude mit Anziehungskraft“, 30.5.2010

In ihrem Bericht zu Gewerbeimmobilien-Fonds stellt die Financial Times Deutschland fest, daß Initiatoren verstärkt auf ökologisch vorteilhafte Immobilien setzten. So sei die Platzierung eines Gewerbeimmobilien-Fonds mit der Siemens-Niederlassung am Flughafen Düsseldorf innerhalb von 10 Wochen erfolgt.

Für die meisten Initiatoren sei „Green Building“ dabei mehr als eine reine Marketingmaßnahme, die den Verkauf des Fonds ankurbeln solle. Der Markt verlange solche Gebäude. Das Interesse an grünen Immobilien sei im letzten halben Jahr sprunghaft gestiegen. Unstrittig seien die Vorteile nachhaltig gebauter und bewirtschafteter Immobilien. Mieter reduzierten durch energieeffiziente Bauweise ihre Nebenkosten. Auch Anleger würden davon indirekt profitieren. So hätten die Gebäude geringere Instandhaltungskosten, sie ließen sich besser vermieten, die Mieterträge seien höher und der Wert des Gebäudes steige. Die Unternehmensberatung Roland Berger habe errechnet, dass Mieter bereit seien, in einem nachhaltigen Gebäude eine im Schnitt 4,5 Prozent höhere Miete zu zahlen. Das Analysehaus Fondsmedia kommt in einer Studie zum Ergebnis, daß Green Buildings gegenüber Standardimmobilien rund zehn Prozent mehr wert seien. Ein Vorteil, der sich spätestens beim Verkauf der Immobilie bemerkbar machen solle.

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„Die gestiegene Nachfrage nach umweltfreundlichen Anlagen hat zur Entwicklung neuer Green Building Fonds für den Wohnsektor beigetragen“, sagt Christoph Marloh, Geschäftsführer von Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH.

Die ersten Fonds dieser Art für den konjunkturbeständigen Wohnimmobilienbereich sind die Renditefonds für nachhaltige Wohnimmobilien. Der erste Fonds dieser Reihe, der Nachhaltige Wohnimmobilien Renditefonds Nord erwirbt  Hamburger Zinshäuser und bietet eine geplante Rendite von 7,1% p.a. vor Steuern und 6,9% p.a. nach Steuern.

 

Autor: FTD Redaktion
Link: Financial Times Deutschland – „Gebäude mit Anziehungskraft“ [30.5.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh