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Christoph Marloh von Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH über die Tendenz zur Immobilie in der privaten Altersvorsorge

20 % der deutschen Berufstätigen haben seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 ihre privaten Vereinbarungen zur Altersvorsorge gekündigt. Zwei Drittel der Berufstätigen halten Immobilienbesitz für die bestmögliche Form der privaten Altersvorsorge. Das geht aus der Allensbach-Studie „Altersvorsorge in Deutschland 2010/2011“ hervor, die im Auftrag der Postbank angefertigt wurde.

Christoph Marloh, CEO von Grundbesitz 24, dem Emittent von Renditefonds für nachhaltige Wohnimmobilien sagt dazu: „Wohnimmobilien erfreuen sich einer Renaissance als stabiler renditetragender Sachwert. Um mit der Vermietung von Wohnimmobilien auf lange Sicht erfolgreich zu sein, sind die Selektion der Lagen und hinsichtlich weiterhin steigender Energiepreise eine hohe energetische Güte erforderlich. Der Renditefonds Nord für Nachhaltige Wohnimmobilien konzentriert sich auf die dynamische Metropolregion Hamburg, einen der Top 3 Standorte in Europa. Durch geringen Energiebedarf sind die Objekte des Renditefonds zu besseren Bedingungen vermietbar als nicht modernisierte Zinshäuser. Auf diese Weise realisiert der Fonds eine zukunftsfähige Form der privaten Einkommenssicherung“.

Der Renditefonds für Nachhaltige Wohnimmobilien Nord erwirbt gepflegte, voll vermietete Zinshäuser in Ballungsräumen in Norddeutschland. Die Objekte werden von Immobilienfirmen, Genossenschaften und privaten Bestandshaltern erworben. Der Fonds investiert nur in voll vermietete Bestandsobjekte, wobei Hamburg bei dem Ankauf durch den Renditefonds dank der von Marktforschern nach wie vor als überdurchschnittlich vorausgesagten Wertentwicklung präferiert wird. Der Fonds kauft zwei Klassen von Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen: zum einen preiswerte Objekte ab Baujahr 1960, die ein Energiesparpotential von etwa 80 % aufweisen und nach Erwerb durch den Fonds energetisch saniert werden. Zum anderen Objekte, die energetisch schon auf Neubaustandard sind. In beiden Fällen soll der Primärenergiebedarf deutlich unter 100 Kilowattstunden pro qm und Jahr liegen. Bei den älteren Herstellungsjahren ab 1960 ist ein Verbrauch von über 300 Kilowattstunden pro qm und Jahr vor der energetischen Sanierung typisch. Hier trägt der Fonds in einer für den Anleger vorteilhaften Weise dazu bei, die Einfuhr knapper fossiler Energieträger zu verringern. Christoph Marloh äußerte sich kürzlich über die Investitionsquote des Fonds.

Christoph Marloh, CEO von Grundbesitz 24, dem Anbieter von Fonds für nachhaltige Wohnimmobilien sagt dazu: „Nachhaltigkeit ist eine Win-Win-Situation. Anleger profitieren von Wertsteigerungen ihrer Wohnimmobilien durch energetische Modernisierungen, Mieter sind zukünftig besser gegen Energiepreissteigerungen geschützt und genießen ein besseres Wohnklima während die Umwelt von der Vermeidung von Emissionen und vom Schutz der natürlichen Ressourcen profitiert“.

Für Wohngebäude hat die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zum ersten Mal im Juni 2010 ein Zertifikat veröffentlicht. Der Fonds strebt an, auf mittlere Sicht alle Objekte zertifizieren zu lassen. Die Kontrolle der Nachhaltigkeitskriterien des Renditefonds – grundsätzlich der Verbrauch von Primärenergie pro m2 Wohnfläche – erfolgt durch zertifizierte interne wie externe Energiemanager in drei Zeiträumen. Zuerst wird vor Erwerb im Rahmen der Prüfung eine bedarfsorientierte Energiebilanz des Objektes angefertigt. Hierbei wird ein Sanierungsansatz für Gebäudehülle, Heizungsanlage und für die Verwendung von Solarthermieanlagen entwickelt, das Einsparpotential errechnet und durch eine Wirtschaftlichkeitsrechnung unterlegt. Zweitens erfolgt vor Realisierung der energetischen Modernisierung bei jedem Zinshaus eine Aktualisierung der Rechnungen zu den Nachhaltigkeitskriterien. Drittens erfolgt die Kontrolle des tatsächlichen Einhalts der Parameter jährlich im Rahmen der Betriebskostenabrechnungen auf der Grundlage der von einem externen Dienstleister erstellten Verbrauchsabrechnungen.

Zu den Renditefonds für Nachhaltige Wohnimmobilien :
Die Fonds investieren in Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen in norddeutschen Ballungsräumen ab Baujahr 1960 (siehe Einkaufskriterien) und streben die energetisch nachhaltige Bewirtschaftung des zu erwerbenden Bestandes an. Wohnimmobilien sind für mehr als 30 % des Primärenergiebedarfs verantwortlich. Durch energetische Modernisierungen kann der Primärenergiebedarf je nach Baujahr um bis zu 80% reduziert werden. Für die Objekte im Bestand des ersten Renditefonds ist ein Verbrauch von Primärenergie von unter 100 kWh/m2a und eine gesamte Einsparung von 102 Mio. kWh entsprechend 10,2 Mio. Ltr. Heizöl geplant. Mit der eingesparten Energie ließe sich Wärmedamm-Material für eine Kleinstadt von über 4.000 Einfamilien-Wohnhäusern erzeugen. Der Fonds verbindet einen geplanten Nachsteuer-Überschuß von 6,9% p.a. mit dem erhöhten Schutz von Mietern vor weiter steigenden Energiepreisen. Durch frühzeitige Abstimmung mit den Behörden werden evtl. gegebene soziale Belange von Wohnungsmietern berücksichtigt.

Über Grundbesitz 24:
Die Grundbesitz 24 GmbH besitzt eine erfolgreiche Leistungsbilanz im Arbeitsgebiet der Akquisition, der Finanzierung, der Entwicklung, der laufenden Bewirtschaftung und der Vermarktung von Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen. Unter der Leitung ihres Geschäftsführers Rudolf Marloh hat die Grundbesitz 24 GmbH von 2002 bis 2005 einen Wohnimmobilienbestand in Höhe von Euro 6,8 Millionen erworben, mit einer Rendite von 7Prozent verwaltet und mit einem Gewinn in Höhe von 26Prozent vermarktet (IRR der GmbH=8% vor Steuern). Zuvor hatte Herr Marloh als Alleingeschäftsführer der Telos Haus und Grund Hamburg GmbH von 1997 bis 2000 einen Bestand an Wohnimmobilien von Euro 37,8 Millionen erworben, mit einer Rendite von 9 % verwaltet und mit einem Gewinn in Höhe von 20 % veräußert (IRR der GmbH = 11% vor Steuern).

Christoph Marloh von Grundbesitz 24 zur Investitionsquote in Höhe von 97% beim Renditefonds Nord für Nachhaltige Wohnimmobilien

Der Renditefonds Nord für Nachhaltige Wohnimmobilien  ist ein geschlossener Immobilienfonds, der Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen in der dynamischen Metropolregion Hamburg kauft und verwaltet. Der Fonds hat eine hohe Investitionsquote in Höhe von 97  Prozent. Das wirtschaftliche Endergebnis wird mit 7,1 % per annum vor Steuern bzw. 6,9 % p.a. nach Steuern prognostiziert. Der Fonds erwirbt Objekte ab Herstellungsjahr 1960 und saniert diese energetisch, um den Energieverbrauch bruttomietenneutral um bis zu 80 % zu reduzieren. Die dena hat in ihrer Untersuchung „Niedrigenergiehaus im Bestand“  350 Sanierungsprojekte untersucht. Dabei hat sie ebenfalls festgestellt, daß sich energetische Sanierungen bruttomietenneutral ausführen lassen.

Christoph Marloh Geschäftsführer Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH
Christoph Marloh Geschäftsführer Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH

Christoph Marloh, Geschäftsführer von Grundbesitz 24, dem Anbieter von Nachhaltigkeitsfonds sagt dazu:  „Die energetische Sanierung des deutschen Wohnungsbestandes betrachten wir als Gemeinschaftsaufgabe. Das Management des Renditefonds Nord partizipiert wie die Geldgeber vornehmlich erfolgsabhängig. Dieses Schema hat sich schon bewährt, wie die günstige Einkaufsbilanz des Jahres 2010 gezeigt hat“.

Der Renditefonds Nord für Nachhaltige Wohnimmobilien  wendet sich an Privatinvestoren und Family Offices mit einer Mindestanlagesumme von Euro 200.000 zzgl. Agio. Durch dieses Mindestanlagevolumen können die Startaufwendungen des Renditefonds auf 2,7 % beschränkt werden.

Christoph Marloh, Geschäftsführer von Grundbesitz 24, dem Anbieter von Ethikfonds sagt dazu:  „Der Renditefonds Nord wurde aus der Perspektive von Großanlegern konzipiert und bietet einen exzellenten Zugang zum Hamburger Markt für Zinshäuser“.

Ein zusätzlicher Renditefonds für energieeffiziente Wohnimmobilien wird Anleger ab Euro 20.000 zuzüglich Agio ansprechen. Die Startaufwendungen werden dort durch den indirekten Vertrieb höher sein.
Der Renditefonds Nord für Nachhaltige Wohnimmobilien  ist auf eine Laufzeit bis 31.12.2024 angelegt. Die Teilhaber können unabhängig davon eine vorherige Beendigung oder eine Verlängerung beschließen. Der Fonds bietet Investoren, die ihren Anteil unabhängig von anderen Gesellschaftern vorab veräußern möchten, nach der Ankaufphase eine Anteilsrücknahme zu 70 % an.
Die Rendite des Renditefonds wird durch laufende Mieteinnahmen aus mehreren hundert Wohnungen erwirtschaftet. Der zu erwerbende Wohnungsbestand besitzt eine Bruttorendite in Höhe von mehr als 7 %. Hinzu kommt ein Verkaufsgewinn auf der Grundlage einer erwarteten Erhöhung des Vervielfältigers von 13,0 auf 13,7 der Jahresnettokaltmiete bei dem sodann energetisch lückenlos optimierten Wohnungsbestand.

Die Grundbesitz 24 arbeitet im Zusammenhang mit Konzepten zur energetischen Sanierung für Bestandsobjekte sowie bei der Mieteraufklärung mit dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewußtes Management (B.A.U.M. e.V.) zusammen. Bei der Konzeption und der Investoren- und Treuhandverwaltung arbeitet der Renditefonds mit der Rödl Treuhand Hamburg GmbH zusammen. Die Rödl-Gruppe war bis jetzt an der Konzeption und Verwaltung von geschlossenen Immobilienfonds im Investitionsvolumen von Euro 13,5 Milliarden involviert.

Zu den Nachhaltigen Wohnimmobilien Renditefonds:
Die Fonds investieren in Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen in norddeutschen Ballungsräumen ab Herstellungsjahr 1960 und streben die energetisch nachhaltige Bewirtschaftung des zu erwerbenden Bestandes an. Wohnhäuser sind für mehr als 30 Prozent des Primärenergiebedarfs verantwortlich. Durch energetische Modernisierungen kann der Primärenergiebedarf je nach Herstellungsjahr um bis zu 80% reduziert werden. Für die Objekte im Bestand des ersten Renditefonds ist ein Primärenergieverbrauch von weniger als 100 Kilowattstunden/m2a sowie eine gesamte Einsparung von 102 Mio. kWh entsprechend 10,2 Mio. Ltr. Heizöl vorgesehen. Mit der eingesparten Energie ließe sich Wärmedamm-Material für eine Stadt von über 4.000 Einfamilien-Wohnhäusern produzieren. Der Fonds verbindet einen beachsichtigten Nachsteuer-Überschuß von 6,9% p.a. mit dem erhöhten Schutz von Mietern vor weiter steigenden Energiepreisen. Mittels frühzeitiger Abstimmung mit den Behörden werden potentiell gegebene soziale Mieterbelange berücksichtigt. Christoph Marloh gibt hier einen Überblick über die Einkaufskriterien des Fonds.

Zur Grundbesitz 24:
Die Grundbesitz 24 GmbH besitzt eine erfolgreiche Leistungsbilanz im Bereich der Akquisition, der Erwerbsfinanzierung, der Entwicklung, der laufenden Bewirtschaftung und der Vermarktung von Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen. Unter der Direktion ihres Geschäftsführers Rudolf Marloh hat die Grundbesitz 24 GmbH von 2002 bis 2005 einen Bestand an Wohnimmobilien in Höhe von Euro 6,8 Mio. erworben, mit einer Gewinnmarge in Höhe von 7 Prozent bewirtschaftet und mit einem Vorsteuergewinn von 26% vermarktet (IRR der GmbH=8% vor Steuern). Vorher hatte Herr Marloh als Alleingeschäftsführer der Telos Haus und Grund Hamburg GmbH von 1997 bis 2000 einen Wohnimmobilienbestand von Euro 37,8 Mio. erworben, mit einer Gewinnmarge von 9 % bewirtschaftet und mit einem Vorsteuergewinn von 20 % vermarktet (IRR der GmbH = 11% vor Steuern).

Englische Notenbank: bis zu 5% Inflation innerhalb der nächsten Monate

Rede von Mervyn King vom 25.1.2011, Artikel im Telegraph und der FTD vom 26.1.2011

Der Gouverneur der britischen Notenbank (BoE), Mervyn King, sagte, daß die Inflation in den kommenden Monaten auf bis zu fünf Prozent steigen dürfte. Die Zentralbank werde sich jedoch bei ihren Zinsentscheidungen an langfristigen Zielen orientieren. Angesprochen auf den überraschenden Rückgang des englischen Sozialproduktes im 4. Quartal 2010 in Höhe von 0,5% (statt eines erwarteten Zuwachses von 0,5%) sagte King:

„Of more immediate concern to the MPC is that we are experiencing uncomfortably high inflation.“
[Rede von M. King in Newcastle am 25.1.2011]

Die Preissteigerungen an den Rohstoffmärkten, die hohe Auslastung der Textil- und Automobilindustrie und der robuste Konsum und die Erwartungen der englischen Notenbank ergänzen das von der EZB bereits im Dezember 2010 gezeichnete Inflationsszenario von bis zu 5% für den Euro-Raum.

Investment-Strategen hatten bereits Anfang 2010 eine Inflation von 5% in Europa und 10% in den USA pronostiziert.

„Diese Vorhersagen und die wachsende Nachfrage nach ethisch einwandfreien Anlagen haben zur Entwicklung neuer Vermögenssicherungsprodukte beigetragen“, sagt Christoph Marloh, Geschäftsführer von Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH.

Dazu gehören die Renditefonds für nachhaltige Wohnimmobilien. Der erfolgreich gestartete Nachhaltige Wohnimmobilien Renditefonds Nord konzentriert sich auf den Markt für  Hamburger Zinshäuser und prognostiziert eine Rendite von 7,1% p.a.

Das Konzept der Renditefonds erläutert der Geschäftsführer und Initiator Christoph Marloh von Grundbesitz 24 im Interview mit Ecoreporter, dem Magazin für nachhaltige und ethische Geldanlagen [Ecoreporter.de vom 11.11.2010]:

Links: Rede von Mervyn King vom 25.1.2011 (BoE), Artikel der FTD vom 26.1.2011, Artikel des Telegraph vom 26.1.2011

Verfaßt von: Christoph Marloh

Spanien kürzt Einspeisevergütung, drückt Renditen deutscher Solarfonds

Artikel „Spannungsabfall in Spanien -Madrid kappt die Förderung bestehender Solarstromkraftwerke und drückt damit die Rendite deutscher Fondsanleger“ in der FTD vom 4.1.2011.

Spanien hat am 24.12.2010 ein Gesetz veröffentlicht, das die Kürzung der Einspeisevergütung für Solaranlagen um 15% für die nächsten 3 Jahre vorsieht. Die Kürzung betrifft auch bereits produzierende Anlagen. Sie erfolgt, obwohl die Einspeisevergütung wie in Deutschland „von den Stromkunden bezahlt“ wird. In den Jahren 2008 und 2009 haben deutsche Fonds 630.000.000 Euro in spanische Solaranlagen investiert. Stark gehebelte Fonds müssen künftig auf Auszahlungen verzichten oder sind in Gefahr, notleidend zu werden.

„Die Regelung kommt für uns völlig überraschend“, sagt Gert Waltenbauer, Geschäftsführer des Initiators KGAL. Drei seiner Fonds sind betroffen, bei zweien schlagen die Änderungen voll auf die Renditeprognose durch: Für 2011 bis 2013 sinken die Ausschüttungen wohl auf 1,5 Prozent, geplant waren sechs bis acht Prozent. „Die Anleger werden aller Voraussicht nach keinen Kapitalverlust hinnehmen müssen“, so Waltenbauer.

„Es kann durchaus sein, dass es die gekappte Vergütung manchen Investoren nicht mehr erlaubt, ihre Kredite zu bedienen“, sagt Christoph Himmelskamp, Rechtsanwalt bei Rödl & Partner in Barcelona.

Ob Klagen von ausländischen Investoren vor spanischen Gerichten Erfolg haben werden, erscheint offen.  Zu den Klägern gehört auch White Owl Capital:

„Wir werden alle rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel ergreifen, um Schaden von unseren Anlegern abzuwenden“, teilt der Fondsanbieter mit.

Fazit:
Die Rendite der bestehenden Fonds für erneuerbare Energien hängt von der Zahlungsfähigkeit und der Zahlungswilligkeit nationaler Regierungen ab.  Jeder Anleger muß entscheiden, ob er dem jeweiligen Finanzminister vertraut, sich bei zugespitzter Budgetsituation an bestehende Regelungen zu halten. Es kann sein, daß internationale Anleihegläubiger und die nationalen Schwerindustrien im Verteilungskampf eine stärkere Machtposition als das Fondssegment der erneuerbaren Energien haben.

Autor der FTD: Bernd Mikosch
Link zum Artikel: Spannungsabfall in Spanien [FTD vom 4.1.2011]

Verfaßt von: Christoph Marloh

Jens Ehrhardt: an Value-Aktien, Edelmetallen und guten Immobilien führt kein Weg vorbei

Interview mit dem Fondsmanager Jens Ehrhardt in der Financial Times Deutschland vom 12.12.2010.

Jens Ehrhardt ist einer der größten unabhängigen Vermögensverwalter in Europa und Herausgeber des seit 1974 erscheinenden Börsenbriefes „Finanzwoche“.

Im Interview befragt die FTD Ehrhardt nach seinen Erwartungen für Inflation / Deflation und seinen aktuellen Anlageempfehlungen.

FTD: Das heißt, wir bekommen Inflation?

Jens Ehrhardt: „Das ist noch nicht klar. Die meisten Branchen sind inflationär – Rohstoffe, Gold, Agrargüter -, aber ein paar werden deflationär bleiben wie US-Immobilien. Letztlich stehen die Zeichen eher auf Inflation; durch das starke Wachstum in den Schwellenländern und die quantitative Lockerung in den USA“.

FTD: Was erwarten Sie insgesamt 2011?

Jens Ehrhardt: „An den Aktienmärkten geht es aufwärts. Die Unternehmen werden mehr Dividenden ausschütten. An den Anleihemärkten haben wir bereits eine Blase. Deshalb führt kein Weg an Sachwerten wie Value-Aktien, Edelmetallen und guten Immobilien vorbei“.

Autorin der FTD: Ina Linden.
Link zum Artikel: Fondsmanager im Interview: Jens Ehrhardt hält etliche Branchen für inflationär [FTD vom 12.12.2010].

Verfaßt von: Christoph Marloh.

Allensbach: Immobilien statt Rente für die Altersvorsorge

Jährliche Allensbach-Studie „Altersvorsorge in Deutschland 2010/2011“ im Auftrag der Postbank (Artikel der FTD vom 7.10.2010)

Wegen der Finanzkrise hat Allensbach zufolge bereits jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland seine private Altersvorsorge gekappt – mit steigender Tendenz. Demnach haben unter allen Berufstätigen 20 (Vorjahr: 17) Prozent private Vorsorgeverträge gekündigt oder reduziert – unter den über 50-Jährigen sogar 23 (17) Prozent.  Auslöser scheint die Sorge um die Staatsverschuldung zu sein:

Staatsverschuldung und Altersvorsorge im Bewußtsein der Deutschen (Allensbach 2010)

Neben das in Deutschland traditionelle Unbehagen mit diesem Thema tritt 2010 sichtbar die Furcht hinzu, falsche Entscheidungen bei der Wahl geeigneter Maßnahmen zu treffen. So wurden bestehende Altersvorsorge-Verträge von inzwischen 20 Prozent aller Berufstätigen in Deutschland nach den Erfahrungen der Finanz- und Wirtschaftskrise gekündigt oder reduziert.

Verhalten der Deutschen bei Vorsorgeprodukten (Allensbach 2010)

Zwei Drittel aller Berufstätigen sehen im eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung eine „ideale Form der Alterssicherung“. Die staatliche Förderung eines Eigenheimerwerbs halten entsprechend auch 76 Prozent von ihnen für eine gute Idee. Und für 58 Prozent ist sie auch ein Anreiz, die eigenen vier Wände zu kaufen oder zu bauen.

Immobilienbesitz als Altersvorsorge bei den Deutschen (Allensbach 2010)

Anmerkung des Verfassers:

Fondsgebundene Rentenversicherungen konnten den Rückgang bisher nicht auffangen. Angesichts der hohen Gebühren von Fonds + Versicherung sind direkt investierende Immobilien-Fonds mit geringen Gebühren wirtschaftlich vorteilhafter.

Vor dem Hintergrund des weiterhin knappen Zinshaus-Angebotes in den Metropolregionen stellt der von Hamburger Immobilien- und Fonds-Experten erfolgreich gestartete Nachhaltige Wohnimmobilien Renditefonds Nord eine interessante Anlagemöglichkeit in Wohnimmobilien der Hansestadt dar. Durch die langfristig gewachsenen Einkaufskontakte hat der Fonds seine Einkaufsparameter in 2010 gegen den Markttrend verbessert. Der Fonds plant eine Rendite von 7,1% p.a. vor Steuern und 6,9% p.a. nach Steuern.

Autoren der Studie: Institut für Demoskopie Allensbach.
Link zur Studie:  “Postbank Studie zur Altersvorsorge in Deutschland“
Link zum Artikel:  FTD- „Jeder fünfte hat seine private Altersvorsorge gekappt” [7.10.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh

Lipper Research, FTD: Junge Fonds stechen etablierte Portfolios aus

Lipper Research-Bericht „Ruling Out New Funds: Wrong Decision?“ vom 29.9.2010, Artikel der Financial Times Deutschland und Börse Online vom 12.10.2010

In ihrem Research-Bericht „Ruling Out New Funds: Wrong Decision?“ vom 29.9.2010 vergleicht die Rating-Agentur Lipper die Entwicklung neuer und etablierter Fonds. Es gäbe keinen Beleg für die Annahme, daß Fonds mit einer längeren Historie bessere Ergebnisse erzielen und geringere Risiken beinhalten als neue Fonds. Im Gegenteil würde die empirische Auswertung zeigen, daß gerade junge Fonds höhere Renditen bei geringeren Risiken liefern würden. Ebenso würden Fonds-Manager in ihrem jeweils ersten Jahr bessere Ergebnisse erzielen als in den Folgejahren.

„We find no evidence that funds with long track records enjoy better performance or incur less risk than new funds. On the contrary our empirical data suggest that newly launched funds post higher average total returns and lower risk data. We also find that fund managers enjoy slightly better performance during the first year of their tenures.“ [Lipper Report 4104, 29.9.2010]

Die Verfasser der Studie streben zwar keine empirische Erklärung dieses Phänomenes an, geben jedoch folgendes zu bedenken. Bei Neuauflagen sei der Druck auf die Manager, eine Überrendite zu liefern, besonders groß.  Die FTD schließt sich mit einer weiteren Vermutung an. Einige Anlagestrategien würde nur bis zu einer bestimmten Fondsgröße funktionieren – also zum Beispiel direkt nach der Auflage. Wäre der Fonds erfolgreich und zöge immer mehr Mittel an sich, müsse mancher Portfolioverwalter seinem Stil untreu werden. Die guten Anfangsjahre seien dann vorbei.

Der Research-Bericht von Lipper schließt mit der pragmatischen Schlußfolgerung:

„Excluding newly launched funds or funds with short track records from one’s investment radar might not be the best thing to do.“

“]

Autoren der Studie: Dunny P Moonesawmy, Juan Manuel Vicente Casadevall [Lipper].
Link zur Studie:  „Ruling Out New Funds: Wrong Decision?“ [Lipper Research, 29.9.2010] (Registrierung erforderlich)
Autor des Artikels: Bernd Mikosch.
Link zum Artikel:  Börse Online – „Junge Fonds stechen etablierte Portfolios aus“ [12.10.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh

FTD: Je langweiliger, desto besser

Artikel der Financial Times Deutschland – „Je langweiliger, desto besser“, 4.10.2010

In Ihrer Immobilien-Beilage zur Expo Real gibt die Financial Times einen Überblick zum Markt für geschlossene Immobilienfonds. Dort heißt es zu Wohnimmobilien-Fonds:

„Wohnungen galten als kleinteilig und renditeschwach. Dass sie nicht von der Bonität weniger Mieter abhängig sind, macht sie jetzt trotz der wenig berauschenden Renditeaussichten so attraktiv. Einige Anbieter bringen gar Blind-Pools auf den Markt, bei denen die Gebäude noch nicht feststehen.“

Im Hinblick auf der gewerblichen Markt wird Scope zitiert:

„In allen Regionen wird das Thema Green Building immer wichtiger. Gebäude ohne Nachhaltigkeitsstandards werden künftig einen Wettbewerbsnachteil haben.“

Financial Times vom 4.10.2010

Autor: Renate Daum
Link: Financial Times Deutschland – „Je langweiliger desto besser“ [4.10.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh

FTD: Grün Farbe des Jahres bei geschlossenen Immobilienfonds

Artikel der Financial Times Deutschland – „Gebäude mit Anziehungskraft“, 30.5.2010

In ihrem Bericht zu Gewerbeimmobilien-Fonds stellt die Financial Times Deutschland fest, daß Initiatoren verstärkt auf ökologisch vorteilhafte Immobilien setzten. So sei die Platzierung eines Gewerbeimmobilien-Fonds mit der Siemens-Niederlassung am Flughafen Düsseldorf innerhalb von 10 Wochen erfolgt.

Für die meisten Initiatoren sei „Green Building“ dabei mehr als eine reine Marketingmaßnahme, die den Verkauf des Fonds ankurbeln solle. Der Markt verlange solche Gebäude. Das Interesse an grünen Immobilien sei im letzten halben Jahr sprunghaft gestiegen. Unstrittig seien die Vorteile nachhaltig gebauter und bewirtschafteter Immobilien. Mieter reduzierten durch energieeffiziente Bauweise ihre Nebenkosten. Auch Anleger würden davon indirekt profitieren. So hätten die Gebäude geringere Instandhaltungskosten, sie ließen sich besser vermieten, die Mieterträge seien höher und der Wert des Gebäudes steige. Die Unternehmensberatung Roland Berger habe errechnet, dass Mieter bereit seien, in einem nachhaltigen Gebäude eine im Schnitt 4,5 Prozent höhere Miete zu zahlen. Das Analysehaus Fondsmedia kommt in einer Studie zum Ergebnis, daß Green Buildings gegenüber Standardimmobilien rund zehn Prozent mehr wert seien. Ein Vorteil, der sich spätestens beim Verkauf der Immobilie bemerkbar machen solle.

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„Die gestiegene Nachfrage nach umweltfreundlichen Anlagen hat zur Entwicklung neuer Green Building Fonds für den Wohnsektor beigetragen“, sagt Christoph Marloh, Geschäftsführer von Grundbesitz 24 Emissionshaus GmbH.

Die ersten Fonds dieser Art für den konjunkturbeständigen Wohnimmobilienbereich sind die Renditefonds für nachhaltige Wohnimmobilien. Der erste Fonds dieser Reihe, der Nachhaltige Wohnimmobilien Renditefonds Nord erwirbt  Hamburger Zinshäuser und bietet eine geplante Rendite von 7,1% p.a. vor Steuern und 6,9% p.a. nach Steuern.

 

Autor: FTD Redaktion
Link: Financial Times Deutschland – „Gebäude mit Anziehungskraft“ [30.5.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh

Union Invest: Nachhaltige Immobilienfonds liegen im Trend

Union Investment Studie zum nachhaltigen Vermögensmanagement bei institutionellen Investoren vom 20.5.2010

In ihrer jährlichen Studie zum nachhaltigen Vermögensmanagement untersucht Union Investment die Einstellungen institutioneller Investoren. Die Studie zeigt interessante Trends.

Institutionelle Anleger hätten im Jahre 2009 ihr Engagement in nachhaltigen Investments weiter ausgebaut. Dies zeige die zweite Studie von Union Investment zu nachhaltigen Investments bei institutionellen Investoren. Von März bis April 2010 wären 242 deutsche Großanleger wie Versicherungen, Pensionskassen und kirchliche Investoren mit einem Anlagevolumen von insgesamt 920 Mrd. EUR befragt worden. Zwei Drittel (68 Prozent) der Profianleger waren im Frühjahr 2010 in ökologisch, sozial oder ethisch ausgerichtete Anlageprodukte inves-tiert. Ein Jahr zuvor waren es 64 Prozent. Der Anteil nachhaltiger Investments am Gesamtportfolio hat sich bei den Investoren im Vergleich zum Vorjahr um 76 Prozent erhöht.

Als wichtigstes Motiv für die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien sähen institutionelle Anleger die Chancen zur Optimierung des Risikomanagements. 74 Prozent aller nachhaltig investierenden Anleger gaben dies als Grund für ihr Engagement an. Besonders für Versicherungen sei dieser Aspekt wichtig. Die jüngsten Verwerfungen an den Kapitalmärkten hätten gezeigt, dass eine rein an kurzfristigen Kennzahlen ausgerichtete Risikoeinschätzung zu kurz greife. Das Konzept der Nachhaltigkeit biete ein wertvolle Ergänzung, da es die Analyse durch weitere qualitative Aspekte ergänze.

Mit 74 Prozent und 72 Prozent seien auch die Verbesserung des Images sowie größere Chancen für PR und Marketing als Grund genannt worden. 70 Prozent der Investoren hätten damit auf die starke Nachfrage ihrer Kunden oder Mitglieder reagiert (Vorjahr: 63 Prozent).

Stichprobe der Union Investment Studie 2010

Zu den ethisch einwandfreien Anlagen, die für vermögende Privatkunden und Family Offices entwickelt wurden,  gehören die Renditefonds für nachhaltige Wohnimmobilien. Der Hamburger Nachhaltige Wohnimmobilien Renditefonds Nord erwirtschaftet mit Zinshäusern der Elbmetropole eine prognostizierte Rendite von 7,1% p.a.

Autor: Eva-Bettina Ullrich
Link zum Download des Artikels in Versicherungswirtschaft, Heft 13 [1.7.2010]

Verfaßt von: Christoph Marloh